Am 14. Februar ist wieder Valentinstag. Allen, die noch nicht das passende Geschenk gefunden haben und nicht immer Blumen schenken möchten, stellen wir heute den Tee der Liebe als Geschenkidee vor. 

Zutaten: Grüner Tee, schwarzer Tee, Goldene Sultanas, Weinbeeren, Himbeerfruchtgranulat (Glukosesirup –Weizen-, Zucker, Himbeeren, Verdickungsmittel: Natriumalginat), Rote Johannisbeeren, Heidelbeeren, Cranberries, Brombeeren, Aroma.

Unser Tee der Liebe schmeckt nach Brombeer-Heidelbeer und Cranberry. Pro Liter Wasser (80-90°) werden 10-12 g Tee (ca. 4 Teelöffel) empfohlen. Die Ziehzeit beträgt 1-3 Minuten.  

In einigen Ländern gilt der Valentinstag als der Tag der Liebenden. Der kirchliche Ursprung des Tages liegt darin, dass in manchen Kirchen am 14. Februar die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde.

Die Namensgebung wird meistens auf den Bischof Valentin von Terni zurückgeführt. Dieser war im dritten Jahrhundert nach Christus Bischof in der Stadt Terni (Italien). Gegen den früheren Befehl des Kaisers hatte Bischof Valentin einige Verliebte christlich getraut, die unverheiratet bleiben mussten (z. B. Soldaten). Der Legende nach hat er den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt und die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, sollen unter einem guten Stern gestanden haben. Er wurde dann, auf Befehl des Kaisers, enthauptet.

Der Valentinsbrauch kam nach dem Zweiten Weltkrieg durch US-Soldaten nach Deutschland. Bekannter wurde er dann durch die verstärkte Werbung der Blumenhändler und der Süßwarenindustrie.

Heute gibt es anlässlich des Valentinstags Konfekt, Karten und Parfums. Das wichtigste Geschenk sind jedoch nach wie vor Blumen, obwohl die Blumenpreise zu diesem Anlass jährlich stark ansteigen.

Weitere passende Geschenkideen: Dose „Valentinstags-Herz“ (hier klicken) oder unser Hab-dich-lieb-Tee Schokokuss (hier klicken).

 

Liebe Kunden und Freunde des Hauses,

schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen und alle blicken auf 2010.

Wir möchten an dieser Stelle besonders Ihnen schöne Festtage und alles Gute für das neue Jahr wünschen. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien Gesundheit, Glück und stets etwas Zeit für genußvolle Momente.

Unser Rückblick auf das vergangene Jahr fällt positiv aus. Bei all denen, die in Zeiten einer Wirtschaftskriese klagen, wollen wir auch positive Aspekte betrachten.

Wir haben dieses Jahr ein erfolgreiches Jahr bestritten. Ob es nun daran liegt, dass viele Menschen wieder weniger in Urlaub fahren und es sich zu Hause gemütlich machen oder ob unsere Bemühungen Qualität und Service hoch zu halten den Ausschlag gegeben haben.

 

 

 

 

 

 

 

Der Anteil unserer Stammkunden wächst weiter und auch im Neukundengeschäft haben wir zweistellige Zuwachsraten verzeichnen können.

Besonders positiv sind unsere neuen Gastronomieangebote und unsere TV-Auftritte angekommen, aber auch z.B. der Bereich Früchtemischungen ist noch stärker gewachsen als in den vergangenen Jahren.

Wir werden uns auch im neuen Jahr bemühen, unseren hohen Anspruch zu rechtfertigen – mit Qualität zum Direktverkaufspreis. Weiter wird es im neuen Jahr einen aktuellen Katalog aus unserem Sortiment geben.

Begleiten Sie uns weiter, genießen Sie unsere Tees und bleiben Sie uns als Kunden erhalten – das wünschen wir uns für das kommende Jahr.

Am 24.12. sowie am 30.12./31.12. bleibt unser Betrieb wegen Abschlußarbeiten und Inventur geschlossen.

Im Namen aller Mitarbeiter

Jens Aldekamp

Die Winterzeit ist angebrochen und auch Weihnachten lässt nicht mehr lange auf sich warten, aus diesem Grunde stellen wir heute den Weihnachtstee Royal als Tee der Woche vor.

Der Weihnachtstee Royal ist ein aromatisierter Schwarztee. Diese Tees werden mit zusätzlichen Aromen angereichert. Sie werden stetig beliebter und deswegen viel und in verschiedenen Geschmacksrichtungen hergestellt.

Einer der ältesten Aromatees ist der Earl Grey. Dieser wird mit dem Zitrusaroma Bergamotte verfeinert.

Für die Aromatees können zwei verschiedene Herstellungsverfahren angewandt werden.

-    Klassisch aromatisierte Tees: Die Tees, die für diese Herstellungsart verwendet werden, stammen aus China. Durch die Zugabe von frischen Blüten werden Grüne Tees oder Mischungen aus Grünen und Schwarzen Tees aromatisiert. Um das gewünschte Aroma  zu bekommen, werden die frischen Blüten in bestimmten Abständen immer wieder abgesiebt und neue Blüten zugefügt. (z. B. Jasmintee)
 
-    Modern aromatisierte Tees: Grüne bzw. Schwarze Tees, die mit verschiedenen natürlichen Aromen angereichert werden. In Europa sind diese Tees sehr beliebt, besonders bekannte Geschmacksrichtungen sind die Aromen von Früchten (z. B. Kirsche) oder Gewürzaromen (z. B. Zimt). Es werden auch Tees mit den Aromen Erdbeere, Mandel oder Bratapfel angeboten (diese Aromen werden naturidentisch industriell hergestellt).

Unser schwarzer Weihnachtstee wird mit gehackten Mandeln, Nelken, Zimtstücken, Ananasstücken, Färberdisteln und der Ingwerwurzel verfeinert.

Er hat einen weihnachtlich-duftenden Zimt-Apfel-Marzipan Geschmack.

 

 

Den Tee (12-15 g bzw. 5-7 Teelöffel pro Liter) einfach mit 100° warmen Wasser aufgießen und anschließend einfach 3-4 Minuten ziehen lassen.

Genießen Sie kalte Winterabende mit einem leckeren Tee wie diesem!

Halle liebe Kunden und Interessenten,

wir bekommen immer wieder viel Lob für unseren Service, für die Tees und unseren Onlineshop. Über dieses Lob freuen wir uns – das ermuntert uns ständig besser werden zu wollen.

Worüber wir uns aber auch freuen ist – Kritik. Nach dem Motto "sag mir nicht was ich gut mache, das wissen wir schon – sag mir was ich verbessern kann" möchten wir Sie ermuntern uns gerne auch Ihre sachliche und konstruktive Kritik mitzuteilen. Gerne als Kommentare hier zu diesem Beitrag oder per Email.

Wir denken regelmäßig nach, was wir verbessern können, und die Meinung unserer Kunden zählt dabei an erster Stelle.

Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten – positiv und auch kritisch.

Beste Grüße, Susanne Schmitz

Unser Tee der Woche: China Milky Oolong

Über diesen Tee wurde schon viel von uns berichtet, aber er soll auch gebührend hier den Anfang in der Rubrik "Tee der Woche machen".

Dieser Tee ist ein wahrer Hochgenuß und im übrigen auch unser "Büro-Tee", den wir selbst viel trinken und Besuch/Gästen anbieten, wenn diese keine besonderen Wünsche haben.

Der China Milky Oolong wird höchst sorgsam verarbeitet und das Blatt wird kunstvoll gerollt. Das Einzigartige an diesem Tee jedoch ist, dass er im Verarbeitungsprozess auf Sieben ausgebreitet wird über einer "großen Pfanne" sanft köchelnder Milch.

Das Ergebnis ist, dass der Milchzucker aus der Milch mit dem Milchdampf aufsteigt und sich an den Blättern des Milky Oolongs absetzt. Durch diesen Milchzucker erhält der Tee eine ganz dezente Süße, die beim Aufguß schon leicht zu riechen ist.

Der Tee zergeht förmlich auf der Zunge und kommt völlig ohne Zucker o.ä. am besten zur Geltung

Der China Milky Oolong soll mit Wasser aufgegossen werden, welches erst kocht und dann kurze Zeit auf ca. 90 Grad abkühlt. Dann lässt man den Tee ca. 2 Minuten ziehen (nicht länger).

Aus eigener Erfahrung können wir berichten, dass der Tee morgens, nachmittags und abends hervorragend getrunken werden kann – also zu fast jedem Anlass – und sogar kalt ist er ein Genuß.

Mit diesem Tee der Woche verwöhnen man nicht nur sich selbst, sondern zeigt auch Gästen eine besondere Art der Wertschätzung, die ganz häufig erkannt und angesprochen wird. Der China Milky Oolong führt die Top-Verkaufs-Charts unter unseren Stammkunden an und ist eine Empfehlung der Woche wert.

Wer Interesse hat kann sich bei Grafentee im Onlineshop erkundigen (hier klicken…)

Viele Grüße, Susanne Schmitz






 

 

 

Hier möchte ich mich mal bei unseren Kunden bedanken!. Wir haben eine äußerst geringe Fehlerquote in den gesamten Abläufen, aber wir haben in diesem Jahr ein Fehlermanagement eingeführt, wo diese Dinge dokumentiert werden.

Weil wir ja wirklich per Hand nach Bestelleingang abpacken, sind z.B. trotz doppelter Kontrolle drei Auslieferungen mit einer falschen Anzahl von Artikeln ausgeliefert worden. Wir können dann mit unserer Warenwirtschaft zwar bei Reklamation schnell prüfen, ob es sich tatsächlich um einen Packfehler handelt und unsere Packstationen "ermahnen" und nachbessern, aber solche Fehler dürfen nicht passieren. WENN solche Fehler aber tatsächlich mal passieren, dann hat die Reklamation bei uns höchste Priorität. 

Was wir aber an Feedback unserer Kunden bekommen ist wirklich enorm. In jedem unserer wenigen Fehllieferungen haben die Kunden sich hinterher per Email an uns gewandt und sich für die Abwicklung bedankt!! Da sage nochmal jemand, dass wir in einem Land von Mecker-Tüten leben. Es scheint umgekehrt, dass Kunden ein sehr feines Gespür dafür entwickelt haben, ob Sie bei Raklamationen 0815 abgewickelt werden, oder ob wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt werden. Eine Kollegin sagte mal im Spaß, wir müssten viel öfter Fehler einbauen, um hinterher unser gutes Reklamationsmanagement ausspielen zu können. Das wird natürlich nicht passieren. Aber wir möchten an dieser Stelle denjenigen danken, die in solch einem Fall etwas Geduld mit uns hatten UND sogar sich hinterher noch für die Abwicklung bedankt haben.

Wir werden weiter daran arbeiten unsere Abläufe so optimal wie möglich zu gestalten.

Beste Grüße

Jens A.

 

So, wir schreiben heute den 25.09.09.

Wir haben uns entschlossen, unseren Blog intensiver zu pflegen und mit Beiträgen zu füllen. Wir würden uns natürlich freuen, wenn Kunden und Interessenten dort mitmachen. SIE können uns gerne Beiträge per Email schicken, Meinungen, Erfahrungsberichte und Ähnliches.

Wir möchten uns gerne gemeinsam mit Ihnen neue Kategorien überlegen, wie "Tee des Monats", "Neue Tees im Sortiment" usw.

Also, auf gehts.

Beste Grüße

Jens A.

Der Genmaicha ist ein guter Tee für Einsteiger und eine populäre Spezialität für Liebhaber. Den Genmaicha kann man hervorragend auch kalt trinken, wer mag leicht gesüßt.

Dieser Tee ist eine Mischung bestehend aus Grüntee und gerösteten Reiskörnern. Die Grundlage dieses Tees bildet der grüne Bancha. Dies erkennt man auch daran, dass der Genmaicha, ähnlich wie der Bancha, hellgrün im Aufguss ist. Allerdings ist der Genmaicha deutlich milder im Geschmack.

„Genmai“ heißt übersetzt Naturreis. Der Reis im Genmaicha wird jedoch oftmals mit Popcorn verwechselt, wobei das aus Mais hergestellt wird und mit diesem Tee in keinerlei Verbindung steht.

 

Der Genmaicha entstand Überlieferungen zufolge zufällig im 15. Jahrhundert, da ein Diener den Tee mit Reiskörnern vermischt und zu lange erhitzt hat. Er wurde dafür geköpft und sein Herr stellte erst danach beim Probieren mit Entsetzen fest, das der neue Tee einen angenehmen Geschmack besitzt.

 

Der Vollkornreis in diesem Tee enthält die Vitamine B und E, während der Grüntee das wertvolle Vitamin C sowie weitere zahlreiche Mineralien liefert.

Genmaicha ist mild im Geschmack und hat eine süßlich-nussige Note mit einem Hauch von Karamell.

Alle Teesorten, die für den Genmaicha verwendet werden, werden grundsätzlich in Japan angebaut. Der Bancha wird ca. zwei Wochen nach Abschluss der Haupternte gepflückt und enthält noch Bestandteile von Stängeln.

Getrunken wird der Genmaicha am liebsten am Nachmittag oder zu Gerichten mit Fisch, da dieser hervorragend mit diesem harmoniert.

Bei der Zubereitung von Genmaicha ist zu beachten, dass das Wasser „nur“ eine Temperatur von 70-80° haben sollte, da sich bei höheren Temperaturen Bitterstoffe bilden und den Tee bitter schmecken lassen. Pro Liter Wasser werden etwa 12-15 g Genmaicha empfohlen. Die Ziehzeit beträgt nur 1,5-2 Minuten. Bei mehrfachen Aufgüssen verkürzt sich die Ziehzeit jedoch.
 

Auch in diesem Jahr fand wieder eine Betriebsprüfung durch staatlich akkreditierte Prüfstelle in unserem Betrieb statt. Das Ergebnis war wie im letzten Jahr die Erteilung des Zertifikates für die Biozertifizierung für Grafen-Tee.

Die Biozertifizierung ist Pflicht für alle Betriebe, die Lebenmittel (bei uns Tee und teeähnliche Erzeugnisse) verarbeiten. Wer nur mit verschlossenen Bio-Waren handelt benötigt keine gesonderte Zertifizierung. Bei uns aber werden die Tees als Rohware angeliefert und weiter bearbeitet.

Die Bio-Zertifizierung beinhaltet die genaue Kontrolle der Warenbezüge, ob z.B. Zulieferbetriebe auch wirklich "Bio" anliefern und selbst geprüft und zertifiziert wurden. Dann wird die genau Kennzeichnung der Waren, die Mengen im Verarbeitungsprozess kontrolliert, damit keine konventionelle Ware mit Bio-Ware vermischt wird usw.

Wichtig im Bio-Zertifizierungsprozess ist auch die Rückverfolgbarkeit der Waren – also das Handling der Chargen-Nummern. Angenommen den theoretischen Fall, es würde sich bei einer Prüfung verkaufter Ware herausstellen, dass eine Belastung mit nicht im Bio-Verarbeitungsprozess erlaubten Stoffen vorliegt, so muss anhand der Chargen-Nr. nachvollzogen werden können, aus welcher Charge (Lieferung vom Vorlieferanten) die Ware stammt. Diese Chargenkette geht soweit zurück, dass man im Eventualfall bis zur Teeplantage im Ursprungsland zurückverfolgen könnte.

Dieses Vorgehen mutet Aussenstehenden arg pedandisch an, ist aber Voraussetzung dafür, dass "Bio" wirklich Vertrauen verdient und funktioniert.

Wir legen hohen Wert darauf, dass unser Betrieb diese Zertifizierung erneut erfüllt hat, auch wenn konventionelle Tees die nicht nach Bio-Richtlinien gefertigt wurden heute auch alle durch Labore geprüft werden und allen notwendigen Vorschriften entsprechen. Tee gehört zu den Lebensmitteln, welche die strengsten Vorschriften in Bezug Rückstände haben. Tee kann man mit guten Gewissen trinken und genießen.

Für Teetrinker die noch nicht zu unseren Kunden zählen: Fragen Sie doch mal in Ihrem Teeshop oder Teeladen, ob er auch selbst biozertifiziert ist. Wir sehen das als Teil unseres Qualitätsanspruches.

Viele Grüße, Susanne Schmitz

Drei sensorische Systeme im Mund- und Nasenbereich müssen zusammenarbeiten um verschiedene Teesorten zu unterscheiden oder das wunderbare Aroma eines Tees genießen zu können.

Eine wichtige Rolle spielt dabei der Geschmackssinn auf der Zunge und der Nervus trigeminus im Mund- und Nasenraum, der wichtigste Faktor dabei ist jedoch der Geruchssinn. Die Riechzellen in unserer Nase arbeiten exakt und haben die Fähigkeit, selbst geringste Mengen von Duftmolekülen zu erkennen und zu unterscheiden. In Form von elektrischer Aktivität werden die Informationen überwiegend in die Gehirnteile geleitet, die mit Emotionen, Erinnerungen oder Stimmungen zu tun haben. Bei der Wirkung von Tee auf unser Wohlgefühl und unsere Befindlichkeit ist dieser Aspekt von großer Bedeutung. Wichtige Aspekte für die Sensorik bei der Wahrnehmung von Tee sind auch der Geschmackssinn und das trigeminale System.

Zur Abrundung des Teearomas gehört eine leichte Süße ebenso dazu wie eine bittere Komponente oder manchmal auch das Säuerliche einer Zitrone. Das Gefühl der Adstringens (eine Sinneswahrnehmung) ist ganz neu entdeckt worden und es ist bis heute noch wissenschaftlich umstritten, welcher sensorische Nerv dafür verantwortlich ist. Der komplette Geschmack eines frisch gebrühten Tees wird erst auf höheren Gehirnebenen vermittelt, wenn alle sensorischen Sinneseindrücke zusammenwirken.

Quelle: Wissenschaftlicher Informationsdienst Tee, Deutscher Teeverband e. V.  – von Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt