Der Genmaicha ist ein guter Tee für Einsteiger und eine populäre Spezialität für Liebhaber. Den Genmaicha kann man hervorragend auch kalt trinken, wer mag leicht gesüßt.

Dieser Tee ist eine Mischung bestehend aus Grüntee und gerösteten Reiskörnern. Die Grundlage dieses Tees bildet der grüne Bancha. Dies erkennt man auch daran, dass der Genmaicha, ähnlich wie der Bancha, hellgrün im Aufguss ist. Allerdings ist der Genmaicha deutlich milder im Geschmack.

„Genmai“ heißt übersetzt Naturreis. Der Reis im Genmaicha wird jedoch oftmals mit Popcorn verwechselt, wobei das aus Mais hergestellt wird und mit diesem Tee in keinerlei Verbindung steht.

 

Der Genmaicha entstand Überlieferungen zufolge zufällig im 15. Jahrhundert, da ein Diener den Tee mit Reiskörnern vermischt und zu lange erhitzt hat. Er wurde dafür geköpft und sein Herr stellte erst danach beim Probieren mit Entsetzen fest, das der neue Tee einen angenehmen Geschmack besitzt.

 

Der Vollkornreis in diesem Tee enthält die Vitamine B und E, während der Grüntee das wertvolle Vitamin C sowie weitere zahlreiche Mineralien liefert.

Genmaicha ist mild im Geschmack und hat eine süßlich-nussige Note mit einem Hauch von Karamell.

Alle Teesorten, die für den Genmaicha verwendet werden, werden grundsätzlich in Japan angebaut. Der Bancha wird ca. zwei Wochen nach Abschluss der Haupternte gepflückt und enthält noch Bestandteile von Stängeln.

Getrunken wird der Genmaicha am liebsten am Nachmittag oder zu Gerichten mit Fisch, da dieser hervorragend mit diesem harmoniert.

Bei der Zubereitung von Genmaicha ist zu beachten, dass das Wasser „nur“ eine Temperatur von 70-80° haben sollte, da sich bei höheren Temperaturen Bitterstoffe bilden und den Tee bitter schmecken lassen. Pro Liter Wasser werden etwa 12-15 g Genmaicha empfohlen. Die Ziehzeit beträgt nur 1,5-2 Minuten. Bei mehrfachen Aufgüssen verkürzt sich die Ziehzeit jedoch.
 

Auch in diesem Jahr fand wieder eine Betriebsprüfung durch staatlich akkreditierte Prüfstelle in unserem Betrieb statt. Das Ergebnis war wie im letzten Jahr die Erteilung des Zertifikates für die Biozertifizierung für Grafen-Tee.

Die Biozertifizierung ist Pflicht für alle Betriebe, die Lebenmittel (bei uns Tee und teeähnliche Erzeugnisse) verarbeiten. Wer nur mit verschlossenen Bio-Waren handelt benötigt keine gesonderte Zertifizierung. Bei uns aber werden die Tees als Rohware angeliefert und weiter bearbeitet.

Die Bio-Zertifizierung beinhaltet die genaue Kontrolle der Warenbezüge, ob z.B. Zulieferbetriebe auch wirklich "Bio" anliefern und selbst geprüft und zertifiziert wurden. Dann wird die genau Kennzeichnung der Waren, die Mengen im Verarbeitungsprozess kontrolliert, damit keine konventionelle Ware mit Bio-Ware vermischt wird usw.

Wichtig im Bio-Zertifizierungsprozess ist auch die Rückverfolgbarkeit der Waren – also das Handling der Chargen-Nummern. Angenommen den theoretischen Fall, es würde sich bei einer Prüfung verkaufter Ware herausstellen, dass eine Belastung mit nicht im Bio-Verarbeitungsprozess erlaubten Stoffen vorliegt, so muss anhand der Chargen-Nr. nachvollzogen werden können, aus welcher Charge (Lieferung vom Vorlieferanten) die Ware stammt. Diese Chargenkette geht soweit zurück, dass man im Eventualfall bis zur Teeplantage im Ursprungsland zurückverfolgen könnte.

Dieses Vorgehen mutet Aussenstehenden arg pedandisch an, ist aber Voraussetzung dafür, dass "Bio" wirklich Vertrauen verdient und funktioniert.

Wir legen hohen Wert darauf, dass unser Betrieb diese Zertifizierung erneut erfüllt hat, auch wenn konventionelle Tees die nicht nach Bio-Richtlinien gefertigt wurden heute auch alle durch Labore geprüft werden und allen notwendigen Vorschriften entsprechen. Tee gehört zu den Lebensmitteln, welche die strengsten Vorschriften in Bezug Rückstände haben. Tee kann man mit guten Gewissen trinken und genießen.

Für Teetrinker die noch nicht zu unseren Kunden zählen: Fragen Sie doch mal in Ihrem Teeshop oder Teeladen, ob er auch selbst biozertifiziert ist. Wir sehen das als Teil unseres Qualitätsanspruches.

Viele Grüße, Susanne Schmitz

Drei sensorische Systeme im Mund- und Nasenbereich müssen zusammenarbeiten um verschiedene Teesorten zu unterscheiden oder das wunderbare Aroma eines Tees genießen zu können.

Eine wichtige Rolle spielt dabei der Geschmackssinn auf der Zunge und der Nervus trigeminus im Mund- und Nasenraum, der wichtigste Faktor dabei ist jedoch der Geruchssinn. Die Riechzellen in unserer Nase arbeiten exakt und haben die Fähigkeit, selbst geringste Mengen von Duftmolekülen zu erkennen und zu unterscheiden. In Form von elektrischer Aktivität werden die Informationen überwiegend in die Gehirnteile geleitet, die mit Emotionen, Erinnerungen oder Stimmungen zu tun haben. Bei der Wirkung von Tee auf unser Wohlgefühl und unsere Befindlichkeit ist dieser Aspekt von großer Bedeutung. Wichtige Aspekte für die Sensorik bei der Wahrnehmung von Tee sind auch der Geschmackssinn und das trigeminale System.

Zur Abrundung des Teearomas gehört eine leichte Süße ebenso dazu wie eine bittere Komponente oder manchmal auch das Säuerliche einer Zitrone. Das Gefühl der Adstringens (eine Sinneswahrnehmung) ist ganz neu entdeckt worden und es ist bis heute noch wissenschaftlich umstritten, welcher sensorische Nerv dafür verantwortlich ist. Der komplette Geschmack eines frisch gebrühten Tees wird erst auf höheren Gehirnebenen vermittelt, wenn alle sensorischen Sinneseindrücke zusammenwirken.

Quelle: Wissenschaftlicher Informationsdienst Tee, Deutscher Teeverband e. V.  – von Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt

Die deutsche Teewirtschaft  blickt auf ein gutes Jahr 2008. Mit rund 51.000 t Tee erzielten die deutschen Teeimporteure erneut einen Einfuhrrekord im Vergleich zum Jahr 2007. Es entstand letztes Jahr somit ein Plus von knapp 4,9 % (2,367 t).

Auch an internationaler Wertschätzung gewinnt der deutsche Teehandel, denn auch die Exporte aus Deutschland (26.989 t)  sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen und erzielen ein Plus von  2.956 t. Eine leichte Steigerung konnte auch im Teeverbrauch verzeichnet werden: 17750 t Tee wurden insgesamt in Deutschland konsumiert; das sind rund 25,5 Liter pro Kopf. 

Tee ist eines der beliebtesten Getränke in Deutschland und auch immer mehr junge Fans finden Gefallen an dem Lifestylegetränk. Es ist nicht nur ein Getränk für alle Lebenssituationen sondern auch für alle Altersgruppen geeignet. Außerdem ist Tee nicht nur gleich nach Wasser das am meisten konsumierte Getränk der Welt, es wandelt sich zudem auch mehr und mehr zu einem Lifestyleprodukt.

Zu einem unvergleichlichen Getränk wird Tee durch die große Auswahl und die Geschmacksvielfalt. Auf dem deutschen Teemarkt werden unendlich viele verschiedene Teemischungen und –variationen aus unterschiedlichen Teeanbaugebieten der ganzen Welt angeboten. Favorit der deutschen Teetrinker bleibt jedoch, wie bereits in den Jahren davor, der schwarze Tee. Der Anteil von schwarzem Tee lag im Jahr 2008 bei 77 %. Der grüne Tee kann, wie auch im Jahr 2007, einen Anteil von 23 % verzeichnen. Weiterhin einen Marktanteil von ca. 60 % nimmt loser Tee ein (sowohl grüner als auch schwarzer Tee).

Jochen Spethmann, Vorsitzender des Deutschen Teeverbandes, erklärt die wachsende Beliebtheit des Getränkes wie folgt: "Kein Getränk ist so facettenreich und vielseitig wie Tee, und man kann ihn in allen Lebenssituationen genießen. Ob zum Frühstück, 4-Gänge Menü, im Büro, mit Freunden in der Tea-Lounge oder nach dem Fitness-Training.“

Quelle: Wissenschaftlicher Informationsdient Tee, Deutscher Teeverband e.V

Wir wüssten gerne von Ihnen:

1. Gefällt Ihnen das Shop-Design?
2. Ist der Shop übersichtlich strukturiert?
3. Ist die Shop-Performance – also die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus – ausreichend?

 

In dem Zeitungsartikel "Zigarre an Aufguss" von Peter Reuter vom 02. Oktober 2008, erschienen im Weekend-journal.com, geht es darum, dass viele Tees in Verbindung mit einer Zigarre gemeinsam die Sinne betören.

Für Kenner von Tee und Zigarren ist es ein gewaltiger Stilbruch, wenn jede Tasse eilig im Stehen getrunken oder jede Zigarre hastig im Gehen gequalmt wird.

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Tee zieht gut: Deutsche Tee-Wirtschaft gewinnt weiter an Bedeutung auf dem Weltmarkt

Weiterhin stabil entwickelt sich der deutsche Teemarkt, mit der Tendenz wachsend. Im letzten Jahr führte die Bundesrepublik Deutschland insgesamt 48.406 Tonnen Tee ein. Somit steigerte damit das Importvolumen um weitere 3,4 % nach dem Rekordjahr 2006. Die Zahlen belegen, dass Tee auch weiterhin gut zieht und voll im Trend liegt.

Die deutsche Teewirtschaft gewinnt immer mehr an Bedeutung, weil Tee-Spezialitäten aus Deutschland weltweit gefragt sind. In Deutschland wurden so insgesamt 24.033 Tonnen Tee (rund die Hälfte der Importe) veredelt und anschließend in 94 verschiedene Länder rund um den Erdball exportiert als hochwertige Tees.

Die in Deutschland kreierten Teespezialitäten werden von den importierenden Ländern wie Großbritannien, Russland, USA und China sehr geschätzt. Zu verdanken ist dies der besonderen Fachkompetenz der deutschen Tee-Experten.

Als Sorgenfalte über dieser Entwicklung steht die Teurungsrate auf den Beschaffungsmärkten. Teilweise bis zu 15 % erhöhte Preise müssen vom Handel aufgefangen und an die Endverbraucher weiter gegeben werden. Nach Jahren der moderaten Preisanpassung muss man abwarten, wie sich die Preise auf die Nachfrage auswirken.

Grafen-Tee wird die Preise nur vereinzelt leicht anpassen und den größten Teil der Erhöhungen von der eigenen Handels-Marge abfangen.

Teelog ist ein Tee Blog mit vielen Informationen und eine gute Anlaufstelle zum Thema Tee. Anlässlich des 1-jährigen Geburtstags des Tee-Blogs wurde die Aktion "mtts – My Top Tea Shop" ins Leben gerufen.

Teelog.de ist mit der Aktion auf der Suche nach dem Teeshop des Jahres. Shopbetreiber konnten Ihre Informationen bis Ende Juni an Teelog senden.

Seit dem 01.07.08 ist die Abstimmung der Leser in vollem Gange, die voraussichtlich insgesamt 30 Tage laufen wird. Dem Sieger winken Siegel, die sie für ein Jahr in dessen Shop führen dürfen.

Auch Grafentee hat seine Shopvorstellung eingereicht und hofft, dass viele Leser für den Grafentee-Onlineshop voten werden.

Stimmen Sie für uns ab – vielen Dank.

 

Der in orientalischen Ländern beliebte Çaydanlık stellt ein ähnliches Zubereitungssystem wie beim Samowar dar. Dieser Tee muss ebenfalls gewaschen werden, um die sonst sicher eintretenden Trübungen und geschmacklichen Verfremdungen zu vermeiden. Auf die Tasse gerechnet ist der Verbrauch von Teeblättern sehr hoch. Häufig wird er sehr stark getrunken und extrem gezuckert. Unüblich sind Beimischungen von Zitrone und Milchprodukten. Orientalischer Schwarztee, der häufig in der preisgünstigeren Kilopackung angeboten wird, eignet sich jedoch nicht für die englische Zubereitungsform. Übung wird beim Ansetzen des Suds erfordert. Am Geschmack können Kenner orientalischer Tees erkennen, ob die Waschungen richtig durchgeführt worden sind bzw. was dabei falsch gemacht wurde.

Quelle: Wikipedia

 

Der Tee kam im 17. Jahrhundert aus der Mongolei nach Russland. Zunächst wurde das Getränk am Hof des Zaren und von den Bojaren getrunken. Im Jahre 1670 war es in Moskau und in Nischni Nowgorod allgemein verbreitet, im übrigen russischen Reich jedoch nicht. Die Einwohner Moskaus erhielten deshalb den Spitznamen „Teetrinker“ oder auch den abfälligen Begriff „Wassersäufer“. Zu einem Alltagsgetränk wurde Tee in ganz Russland erst im 19. Jahrhundert.

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