Gepostet im Februar, 2014

Schwarzer Tee ein Wasserräuber?

Gepostet von am Feb 26, 2014 in Aktuelles, Allgemein, Gesundheit | Keine Kommentare

Schwarzer Tee ein Wasserräuber?

Kaum ein Bereich des Lebens ist so sehr von Mythen und ideologisch geleiteten falschen Schlussfolgerungen und Empfehlungen geprägt, wie der Bereich der Ernährung. Ein jeder weiß es besser, man habe gehört, dass dieses und jenes, schlimm, ganz schlimm. Die Gerüchteküche brodelt und dies heute, zu einer Zeit, in der man doch eigentlich über ein Faktenwissen wie kaum zuvor verfügt. Ein Gerücht, das sich immer noch nachhaltig in den Köpfen vieler eingenistet hat, ist, dass schwarzer Tee dem menschlichen Körper Wasser entziehe, ihn austrockne und zu einem erhöhten Kreislauf führe.

Doch inzwischen haben eine Vielzahl internationaler wissenschaftlicher Studien renommierter Forscher diesen Vorwurf ad absurdum geführt und ihn sogar ins Gegenteil gekehrt: Der regelmäßige Genuss schwarzen Tees hat für Herz und Kreislauf sowie den Wasserhaushalt mindestens die gleiche Wirkung wie Wasser. Der Körper nimmt das Wasser in Form von Tee 1:1 im Körper auf. Hinzu komme, so lässt sich aus der Studie des Kings College schließen, die im European Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, dass Tee im Vergleich zu Wasser über weitere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe verfüge – vom weitaus delikateren Geschmackserlebnis mal ganz abgesehen. Wer also seiner Gesundheit einen Gefallen tun will, sollte, so die inzwischen anerkannte wissenschaftliche Empfehlung, mindestens drei Tassen schwarzen Tees am Tag zu sich nehmen.

Verantwortlich für die gesundheitsfördernde Wirkung von Tee sind vor allem die in hohe m Maße enthaltenen Pflanzenstoffe, auch Flavonoide genannt, sowie eine Vielzahl weiterer Mineralien und wertvoller Spurenelemente, wie Kalzium, Kalium oder Magnesium sowie mit B1 und B2 Vitamine, die in hohem Maße mitverantwortlich für ein starkes Nervenkostüm und einen agilen Stoffwechsel sind. All diese Inhaltsstoffe werden durch den Fermentierungsprozess der Teeblätter verstärkt und lösen sich in heißem Wasser, so dass der Körper auf vielfältige Weise von ihren positiven Wirkweisen profitiert. Unabhängig voneinander belegen zahlreiche Studien, dass es die synergetische Wechselwirkung all dieser Inhaltsstoffe ist, die den Menschen sogar vor vielen Herz- und Kreislauf-Erkrankungen schützen und auch im Rahmen der Krebsprävention eine wichtige Rolle spielen. In nicht unbeträchtlichem Ausmaße sind auch einzelne Hirnregionen von diesen Wirkstoffen betroffen. So profitieren insbesondere die Konzentrationsfähigkeit des Menschen – und auch die Hirnareale, die für kreatives, assoziatives Denken zuständig sind, werden durch die Pflanzenstoffe angeregt und stimuliert. Nicht zuletzt tragen die ätherischen Stoffe und Aromen auch über den im ganzheitlichen Ansatz wichtigen hedonistischen Genussaspekt zum Wohlbefinden und damit unmittelbar auch zur Gesundheit des Menschen bei.

Die Aussage, schwarzer Tee beraube den Körper seines Wasserhaushaltes kann man also getrost ins Reich der widerlegten Legenden und Mythen verlegen. Tee macht das Leben nicht nur schöner, sondern eben auch gesünder. Heute trinkt, so aktuelle statistische Angaben, jeder Deutsche 26 Liter Tee pro Jahr. Rund 77 Prozent davon nehmen Schwarztee zu sich. Die Tendenz ist steigend – und aus gesundheitlicher Sicht absolut wünschenswert: Teegenuss ist Genuss völlig ohne Reue – welches Genussmittel kann dies schon so von sich behaupten wie schwarzer Tee?!

Bildquelle: Deutscher Teeverband e.V.

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Tee der Woche: Grüner Tee Walnuss

Gepostet von am Feb 7, 2014 in Aktuelles, Allgemein, Tee des Monats | Keine Kommentare

Tee der Woche: Grüner Tee Walnuss

Bei diesem windigen Regenwetter ist mir immer nach milden, cremigen Tees, die einen wärmen ohne zu aufdringlich zu sein.
Zimt habe ich zur Zeit (wie immer zum Ende des Winters) ein bißchen satt, und so komme ich zum dieswöchigen Vertreter unserer kleinen Serie: dem Grüntee Walnuss.
Der Teetüte entsteigt dann auch ein cremig, herber Duft nach Walnuß mit einem Hauch Kokos, der wohl den Kokosraspeln geschuldet ist. Der leicht herb-frische chinesische Sencha ergänzt dies sehr gut. Das Wasser kochen, ein paar Minuten abkühlen lassen und aufgiessen, und schon breitet sich belebende, herbe Frische aus.
Auch in der Tasse macht der Tee einen guten Eindruck, helle, gelbgrüne Tasse, herb-nussig-frischer Duft, erwartungsvoll läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Dabei ist das Aroma zwar deutlich, aber glücklicherweise nicht aufdringlich.
Die Kombination aus frischem grünen Tee und cremig-nussigem Aroma gefällt mir auch im Geschmack ausgesprochen gut. Für mich funktioniert der Tee alleine und auch als Begleiter zu (Nuss-)Kuchen oder Keksen, was ja auch nicht bei jedem aromatisierten Tee der Fall ist.

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