Teekulturen

Unser TEE DES MONATS: Nanaminze! Moment mal, heißt das nicht Pfefferminze?

Gepostet von am Dez 1, 2015 in Aktuelles, Allgemein, Tee des Monats, Teekulturen | Keine Kommentare

Unser TEE DES MONATS: Nanaminze! Moment mal, heißt das nicht Pfefferminze?

Ein abendlicher Spaziergang durch die frostige Winterlandschaft. Eingepackt in dicke Winterschuhe, kuschelig mit einem Schal und Handschuhen vor der Kälte geschützt. Die frische, klare Luft genießen und ganz tief durchatmen.
Das sind Momente, die den gerade einsetzenden Winter so schön machen.
Wenn man nach seinem Spaziergang in das warme Haus zurück kehrt, möchte man sich am liebsten unter eine Decke kuscheln und die eiskalte Nase langsam aufwärmen lassen.
Wie schön ist es, genau dann eine heiße und dampfende Tasse Tee in den Händen zu halten?

Genau für diese Momente ist unser Tee der Woche - Nanaminze - perfekt!

Diese Art der Minze ist tatsächlich und zu Recht die Königin unter den Pfefferminztees!
Unsere Nanaminze steht für einen erfrischenden, leicht-süßlichen Minzgeschmack. Genauso, wie es in Marokko Tradition hat, seinen Nanaminz-Tee zu trinken.
Die Nanaminze ist eine marrokanische Minze, die aus Nordafrika stammt. Sie ist eine Variation der Krausen Minze.

Marrokanische Tradition

In Marokka ist der Genuss dieses Tee’s Tradition. Und nicht nur das, es ist sogar ein absolutes Nationalgetränk.Nanaminze Traditionell wird der Tee sehr stark gezuckert und auf einem silbernen Tablett mit Gläsern und einer Kanne serviert. Die silberne Kanne hat in der Regel wunderschöne Verzierungen und die Gläser oftmals einen Goldrand.
Diese drei Elemente sollen Erde, Sonne und Mond symbolisieren.

Wenn man als Gast in Marokko zu einer solchen Tee-Zeremonie geladen wird, sollte man mindestens drei Gläser des Tee’s trinken. Alles darunter zählt in der marokkanischen Tradition zur Unhöflichkeit.

Für Sie zu Hause erscheint die Nanaminze nach einem Winter Spaziergang sicherlich eine seltsame Wahl. Immerhin haben wir auch tolle Wintertees in unserem Sortiment.
Wir sind allerdings so begeistert von diesem Tee, dass wir für einen Hauch orientalischer Tradition auch in der Vorweihnachtszeit plädieren.

Probieren Sie es aus. Und vielleicht machen Sie ja auch direkt eine kleine Tee Zeremonie daraus. Mit frisch gebackenen Weihnachtsplätzchen. Denn auch in Marokko werden traditionelle Gebäcke zur Nanaminze genossen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne erste Dezemberwoche!

 

 

 

Bildquelle: Deutscher Teeverband e.V.

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Afternoon Tea – eine britische Tradition wird zum Trend

Gepostet von am Nov 9, 2015 in Allgemein, Tee-Rezepte, Teekulturen, Trends / Lifestyle | Keine Kommentare

Afternoon Tea – eine britische Tradition wird zum Trend

Haben Sie auch mal davon gehört? In einem Hotel ein Angebot zum Afternoon Tea gesehen? In Großbritannien ist es seit Jahren eine feste Tradition, inzwischen wird auch in anderen Ländern der klassische Afternoon Tea zelebriert. Feine Tees und kulinarische Köstlichkeiten laden zu einem geselligen Nachmittag ein.
Woher kommt diese Tradition und was hat es damit eigentlich auf sich?

Dem ‘kleinen Hunger zwischendurch’ einer Herzogin haben wir diese Erfindung zu verdanken. Anna Herzogin von Bedford war die Pause zwischen Mittag- und Abendessen schlichtweg zu lang. So lud sie sich zum Afternoon Tea einige Freundinnen ein und zelebrierte eine Tasse Tee mit süßen und herzhaften Kleinigkeiten.
Die Idee der Herzogin verbreitete sich schnell im ganzen Land und so wurde der Afternoon Tea bereits im 19.Jahrhundert zu einer populären Tradition. Klassisch servierte man etwas süßes Gebäck zu einer hochwertigen Tasse Tee, wie auch kleine, fingerdicke Sandwiches.
Aus einem kleinen ‘Damen Teekränzchen’ entstand so eine Idee, die heute aus dem Alltag vieler Briten nicht mehr weg zu denken ist.

Der Afternoon Tea hat sich inzwischen weit über die Grenzen von England hinaus etabliert. In erstklassigen Hotels ist diese Zwischenmahlzeit nicht mehr von der Menükarte weg zu denken.
Besonders authentisch genießt man den klassischen Afternoon Tea natürlich in der Weltstadt London. Ganz gleich, ob man ein klassisches Hotel bevorzugt oder eine Tee Bar am Ufer der Themse aufsucht.

Low Tea, Light oder Royal

Zum klassischen Afternoon Tea haben sich inzwischen einige Varianten entwickelt. Ganz klassisch hat man früher seinen Afternoon Tea an niedrigen Teetischen im Salon genossen. Daher stammt die Bezeichnung “Low Tea”. Man wählt aus den Teesorten Ceylon, Assam oder Darjeeling und genießt klassisch dazu süßes Gebäck, wie es die Herzogin von Bedford begonnen hat. Besonders beliebt sind sogenannte Scones, eine Art “süße Mini-Brötchen”. Diese werden mit Marmelade und Clotted Cream, einer britischen Sahnespezialität, gereicht.
Neben dem süßen Gebäck dürfen auch die herzhaften Kleinigkeiten in Form der fingerdicken Sandwiches nicht fehlen. Belegt mit Gurke, Ei und Kresse oder auch in der edlen Variante mit Roastbeef, Räucherlachs und Kaviar stillen Sie den kleinen Hunger. Hauptsache, es ist ein ungetoastetes Weißbrot ohne Rinde, so sagt es die Tradition.
In der “Light”-Variante des Afternoon Tea gibt es statt süßem Gebäck und Sandwiches ein paar Stücke Shortbread zum Tee.
Mit einem Gläschen Champagner, Sherry oder Whisky wird der Afternoon Tea zum “Royal Tea”.

Ganz gleich für welche Variante Sie sich entscheiden, für einen geselligen Nachmittag sorgt der Afternoon Tea auf jeden Fall.

Und damit Sie stilechte Sandwiches dazu reichen können, haben wir die perfekte Anleitung für stilechte “finger thick Sandwiches”:

TeaTime_Lady

Für 12 Sandwiches benötigen Sie:

6 Scheiben Roggentoast

100g Butter

Wahlweise Kressesandwich:
1 Bund Brunnenkresse
6 hartgekochte Eier
Paprikapulver “edelsüß”

Oder Gurkensandwich:
1/2 Salatgurke
1 Prise Salz
2 EL Zitronensaft
frisch gemahlener Pfeffer

Schneiden Sie vom ungetoasteten Brot die Rinde ab und schneiden Sie die Scheiben diagonal durch. Bestreichen Sie das Brot mit Butter und belegen es ganz nach ihren Wünschen. Für Die Eier Sandwiches schneiden Sie die Eier in Scheiben und belegen damit die Brote und bestreuen es mit Paprikapulver und Brunnenkresse.
Für die Gurken Sandwiches wird die Gurke geschält und anschließend in Scheiben mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer mariniert.
Guten Appetit!

 

Quelle: Deutscher Teeverband e.V.

 

 

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