Gesundheit

TEE DES MONATS OKTOBER 2016 – Kamillenblüten

Gepostet von am Okt 16, 2016 in Aktuelles, Gesundheit, Tee des Monats | Keine Kommentare

TEE DES MONATS OKTOBER 2016 – Kamillenblüten

Erkältungszeit – Kamille, ein Kräutertee im Porträt

Mit jedem Tag wird es nun deutlich kälter in Deutschland. Der Herbst kommt und mit ihm die schnupfende Nase, die nächste Magen-Darm Erkrankung oder einfach das Gefühl, dass man sich plötzlich schlapp fühlt. Erinnert ihr euch noch an eure Kindheit? Meine Omi hat damals immer gesagt: Kind, ich mach dir mal eine Tasse Kamillentee. Dann geht es dir gleich besser.

Irgendwie schien das die Standard Antwort für alles zu sein. Alternativ gab es manchmal etwas von Orangen-Ingwer Tee zu hören. Aber als Kind war mir Ingwer viel zu scharf. Also zurück zum Kamillentee. Selbst im Kleinkindalter gibt es schon zahlreiche Produkte, die mit der Kamille zusammenhängen. Beim Blähbauch, den ersten Zähnchen oder wenn das gräßliche Thermometer mal wieder viel zu weit in den roten Bereich ausschlägt. Kamillentee ist einfach für alles gut. Aber warum ist das eigentlich so?
Tatsächlich werden Kamillenblüten seit Jahrzehnten in der planzlichen Arznei angewendet. Als Heilpflanze ist die Kamille die am meisten und am umfangreichesten untersuchte Pflanze. Schon vor Jahrzehnten wurde Sie gegen alle möglichen Leiden eingesetzt.
Je nach Anwendung entfalten die kleinen gelben Powerblüten ganz unterschiediche Effekte. Sie werden zu sehr beliebten Alleskönnern. Vermutlich liegt bei dir zu Hause irgendwo eine kleine Tube Handcreme mit einer abgedruckten Kamillenblüte herum. Oder du hast sogar schon etwas von unseren Kamillenblüten im Regal stehen, die man herrlich zu einem Tee aufbrühen kann.
Kamillenblüten sind nicht nur antibakteriell, sondern auch entzündungshemmend und krampflösend. So ist es nicht verwunderlich, dass die Hände sich butterzart anfühlen, wenn man die Kamillen Handcreme verwendet. Oder die Bauchkrämpfe weniger werden, sobald man einige Tassen Kamillentee getrunken hat.
Genau aus diesem Grund ergeben sich die zahlreichen Anwendungsgebiete. Ob Magenkrampf oder Akne, Husten oder Zahnfleischentzündung: Kamille ist immer das Hausmittel erster Wahl!5415b

Eine Langzeitstudie der University of Texas Medical Branch hat sogar herausgefunden, dass regelmäßiges Trinken von Kamillentee die Lebenserwartung von Frauen deutlich steigern kann. Leider scheinen Männer nicht von dieser natürlichen Lebensverlängerung zu profitieren. ;)

Vor allem ältere Menschen profitieren von der Cholesterin senkenden Wirkung und den wirksamen Einsatz bei Diabeteskomplikationen.

Wir wissen also, dass Kamillentee gut für uns ist. Richtig gut ist es vor allem, wenn ihr die gelben Powerblüten frisch aufbrüht. Genau aus diesem Grund bekommt ihr bei uns die Kamillenblüten nicht im Teebeutel, sondern direkt als kleine gelbe Powerblüten.
Wenn ihr also von eurem nächsten Spaziergang durchgefroren nach Hause kommt und die nächste Erkältung schon im Nacken spürt: Trinkt Kamillentee!
Wir wünschen euch einen wunderschönen Herbst und hoffen ihr kommt schnupfenfrei bis in die Wintertage!

 

 

Quellen:

 

http://www.apotheken-umschau.de/heilpflanzen/kamille

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kamillentee-wirkungen-15000042.html

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Tee des Monats Juni 2016 – Detox Tee

Gepostet von am Jun 2, 2016 in Aktuelles, Allgemein, Gesundheit, Tee des Monats, Trends / Lifestyle | Keine Kommentare

Tee des Monats Juni 2016 – Detox Tee

Detox Kuren sind derzeit in aller Munde. Den Körper entgiften, neue Energie tanken und sich erfrischt und wie neugeboren fühlen. Ganz einfach, indem man irgendein Detox-Produkt einnimmt. Ist es wirklich so einfach?

Wir haben uns lange mit dem Thema beschäftigt und zwei neue Produkte in unser Sortiment aufgenommen: Detox-Tee! Warum, lest ihr in diesem Artikel.

Unser Tee des Monats ist unser zitronig frischer Detox-Tee. Durch eine Mischung aus Grüntee, grünem Rooibos, etwas Mate sowie Lemongras und Zitronenschale erhält dieser Detox-Tee nicht nur einen tollen erfrischenden Geschmack, sondern hilft dir auch mehr zu trinken. Unser zweiter Detox-Tee Morning-Ade hingegen erhält durch Moringablätter, Himbeere und Acerola eine leicht beerige Note.

Unsere Detox-Tees können dir helfen deinen Körper zu entgiften, jedoch sind deutlich mehr Regeln zu befolgen, damit du dich wirklich wie neugeboren fühlst.
Deswegen möchten wir dir in diesem Artikel eine kleine Hilfestellung geben, damit du unsere Tees wirklich genießen kannst.

Bei einer Detox-Kur geht es darum den eigenen Körper zu entgiften, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und Stress abzubauen. Natürlich kann sich unser Körper selbst entgiften. Er ist aber durch ungesunde Ernährung, viel Zucker und Stress manchmal vollkommen überfordert. Man merkt meist selbst, dass man eine kleine Auszeit braucht, wenn man sich nur noch schlapp, müde und erschöpft fühlt. Nimm dir etwas Zeit und gönn dir Ruhe, um deine Balance wiederzufinden.

Egal ob du nur ein Wochenende Zeit hast oder eine ganze Woche, selbst eine kleine Detox-Kur kann bereits hilfreich sein!
Wichtig ist dabei, dass du viel trinkst! Mindestens drei Liter Flüssigkeit solltest du während einer Detox-Kur täglich zu dir nehmen. Alle Arten von gezuckerten Getränken sind tabu, dafür kannst du dich an unseren Detox-Tees und Wasser „satt“ trinken. Generell gilt: Es werden keine Fertiggerichte, kein Zucker und keine Milchprodukte konsumiert. Im Idealfall verzichtest du sogar ein paar Tage auf Fleisch und tierische Eiweiße.

Stattdessen solltest du viel trinken, frisches Gemüse kaufen und auf biologische Produkte achten. Vielleicht kochst du dir eine wärmende Suppe oder machst dir eine frische Gemüsepfanne. Auch frisches Obst und Smoothies sind bei einer Detox-Kur reinigend und entschlackend.Fresh smoothies

Versuche zusätzlich viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Geh laufen, fahre etwas mit dem Rad oder mache eine kleine Yoga-Session im Park nebenan. Anleitungen für viele Yoga-Übungen kannst du leicht im Internet finden. Es gibt ein Y

oga Studio in deiner Nachbarschaft? Umso besser! Buch dir gleich einen Yoga Kurs. Dort kannst du mit Sicherheit entspannen.
Gönn dir und deinem Körper einen reinigenden Saunagang mit anschließendem Fußbad. In vielen Saunaanlagen wird zudem ein Fußpeeling angeboten, was deiner Haut während einer Detox-Kur sehr gut tut. Wenn es nicht angeboten wird, kannst du dir dein Peeling selbst zu Hause mischen und mitnehmen. Mische ganz einfach etwas grobes Salz mit ein paar Tropfen Olivenöl und verschließe es sicher. Deine Füße werden dein Peeling to go lieben!

Im Anschluss gleichst du deinen Flüssigkeitshaushalt mit unserem Detox-Tee aus und kuschelst dich zu Hause in eine gemütliche Decke, um den Tag in Ruhe abzuschließen. Es gibt richtige Detox-Fans, die zusätzlich auf jegliche Art von Social Media und Internet verzichten. Wenn du dir das zutraust, nimm dir ein Buch mit in deine Kuschelecke.
Wenn du all diese Tipps befolgst, wirst du dich am nächsten Tag besser fühlen und dein Körper wird dir dankbar sein.

Jetzt möchtest du einen unserer Detox-Tees probieren und dir eine Auszeit nehmen? Hier findest du noch einmal die Links zu unseren Detox-Tees.

Tea by the lake

Morning-Ade Detox Tee

Detox Zitrone

P.S.: Vergiss nicht. Als Neukunde gibt es Rabatt mit dem Code „tee4freunde“.

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Was macht Tee mit unserem Eisengehalt?

Gepostet von am Dez 11, 2015 in Aktuelles, Gesundheit | 1 Kommentar

Was macht Tee mit unserem Eisengehalt?

 

Tee, aber auch Kaffee soll die Eisenaufnahme in unserem Körper hemmen. Zumindest wird das immer wieder behauptet.
Aber was eigentlich dran an diesem Gerücht?

Tannin hemmt die Eisenaufnahme, aber…

Es ist richtig, dass der Inhaltsstoff Tannin aus Tee oder auch Kaffee und Rotwein die Aufnahme von Eisen hemmen kann.
Allerdings ist diese Aussage nicht uneingeschränkt richtig.
Grüner Tee blockiert nur das sogenannte ‘dreiwertige Eisen’, nicht jedoch das ‘zweiwertige’ Eisen. Das dreiwertige Eisen ist beispielsweise pflanzliches Eisen.
Und auch hier wird das dreiwertige Eisen nur blockiert, wenn Sie zum Essen einen grünen Tee trinken. Warten Sie ein halbe Stunde, wird die Aufnahme von Eisen nicht beeinflusst.

 

 

 

Ziehzeit von Tee beachten

Lassen Sie ihren grünen Tee nicht allzu lange ziehen, denn auch das hemmt den Inhaltsstoff Tannin. Heizen Sie ihr Teewasser nicht auf mehr als 60 Grad und entfernen Sie den Teebeutel nach 2 Minuten Ziehzeit. So kommt gar nicht erst viel von dem Inhaltsstoff Tannin ins Teewasser.
Erst ab einer Wassertemperatur von 80 Grad gelangt eine höhere Menge Tannin in ihr Teewasser.
Wussten Sie übrigens, dass in einigen Sorten des grünen Tee’s ein sehr hoher Vitamin C Gehalt festgestellt wurde?
Vor allem die Sorte Japan Sencha weist einen sehr hohen Vitamin C Gehalt auf.

Von Studien belegt: Tee ist und bleibt gesund

Eine Studie von Dr. habil. Volker Böhm, vom Institut für Ernährungswissenschaften der Universität JTeesorten Ronnefeldtena, belegt diese Aussagen
Er zeigt, dass der Konsum von grünem und schwarzem Tee keinen Einfluss auf die verschiedenen Eisenstatusparameter hat, wenn der Eisenstatus adäquat ist.
Schwarzer und grüner Tee enthalten viele phenolische Verbindungen, deren protektive Wirkungen im Zusammenhang

mit Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen eine bedeutende Rolle spielen.

In seiner Studie kam Dr. Böhm auch bei Vegetariern zu keinen signifikant beeinflussten Eisenwerten. Bei den Männern entwickelte sich der Eisengehalt sogar positiv durch den Verzehr von grünem Tee.

Einige Sorten aus unserem Sortiment sind sogar wahre Eisenlieferanten:
Matcha Tee oder Bancha-Blätter können einen Eisenmangel sogar ausgleichen und zählen zu den top Eisenlieferanten!

Einfach ein paar Details mit der Ziehzeit beachten und den Abstand zum Essen einhalten, dann steht ihrem Teegenuss nichts im Wege!

 

 

Quelle:
Wissenschaftlicher Informationsdienst Tee, Deutscher Teeverband e.V. – Dr. habil. Volker Böhm

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TEE DES MONATS – China Lung Ching

Gepostet von am Nov 23, 2015 in Aktuelles, Allgemein, Gesundheit, Tee des Monats | Keine Kommentare

TEE DES MONATS – China Lung Ching

Was genau ist eigentlich grüner Tee?

Grüner Tee ist ein fast natürlich belassenes Produkt, so viel vorab. Er ist voll von positiven Inhaltsstoffen und belebt auch noch mit einer guten Portion Koffein (oder wie man beim Tee sagt: Tein).

Grüner Tee ist im Grunde also kein ganz anderer Tee, sondern nur eine besondere Herstellung des Tees.
Im Gegensatz zum schwarzen Tee wird der grüne Tee nach dem pflücken nicht oxidiert. Das wird durch ein kurzes erhitzen der Teeblätter vermieden. Und genau das ist es auch, was den grünen Tee so gesund macht. Denn durch die kurze Erhitzung und fehlende Oxidation bleiben fast alle Wirkstoffe im frischen Tee enthalten.

Ist grüner Tee wirklich so gesund?

Tee ist ein Lebensmittel, das mit seinen zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffen zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung ganz wesentlich beitragen kann.
Einige Menschen schwören auf ihren grünen Tee, andere beäugen ihn kritisch.

Stiftung Warentest hat das ganze genauso untersucht, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Es ging vorrangig um die Substanz Pyrrolizidinalkaloide (kurz: PA). Diese Substanz wurde nicht nur in Tees, sondern auch bereits in Honig, Milch, Getreide und einigen weiteren Lebensmitteln nachgewiesen.
Die Ergebnisse zeigen, dass man grünen Tee bedenkenlos trinken kann.
Alle Werte von möglichen unerwünschten Substanzen unterschreiten die gesetzlich zugelassenen Höchstwerte.

Gerade grüner Tee hat von Natur aus sehr viele wichtige Mineralstoffe.

China Lung Ching

Am besten ist es, Abwechslung in seinen Tee Genuss zu bringen und immer mal eine neue Sorte zu testen. Das sagt auch Stiftung Warentest.
Vielleicht probieren Sie ja mal unsere Sorte China Lung Ching. Damit bekommen Sie einen besonders milden grünen Tee, der gleichzeitig hoch aromatisch ist.

Wenn Sie zu dem Thema noch detailliertere Informationen suchen, finden Sie diese hier.

 

Quelle: Deutscher Teeverband e.V.

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Schwarzer Tee ein Wasserräuber?

Gepostet von am Feb 26, 2014 in Aktuelles, Allgemein, Gesundheit | Keine Kommentare

Schwarzer Tee ein Wasserräuber?

Kaum ein Bereich des Lebens ist so sehr von Mythen und ideologisch geleiteten falschen Schlussfolgerungen und Empfehlungen geprägt, wie der Bereich der Ernährung. Ein jeder weiß es besser, man habe gehört, dass dieses und jenes, schlimm, ganz schlimm. Die Gerüchteküche brodelt und dies heute, zu einer Zeit, in der man doch eigentlich über ein Faktenwissen wie kaum zuvor verfügt. Ein Gerücht, das sich immer noch nachhaltig in den Köpfen vieler eingenistet hat, ist, dass schwarzer Tee dem menschlichen Körper Wasser entziehe, ihn austrockne und zu einem erhöhten Kreislauf führe.

Doch inzwischen haben eine Vielzahl internationaler wissenschaftlicher Studien renommierter Forscher diesen Vorwurf ad absurdum geführt und ihn sogar ins Gegenteil gekehrt: Der regelmäßige Genuss schwarzen Tees hat für Herz und Kreislauf sowie den Wasserhaushalt mindestens die gleiche Wirkung wie Wasser. Der Körper nimmt das Wasser in Form von Tee 1:1 im Körper auf. Hinzu komme, so lässt sich aus der Studie des Kings College schließen, die im European Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht wurde, dass Tee im Vergleich zu Wasser über weitere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe verfüge – vom weitaus delikateren Geschmackserlebnis mal ganz abgesehen. Wer also seiner Gesundheit einen Gefallen tun will, sollte, so die inzwischen anerkannte wissenschaftliche Empfehlung, mindestens drei Tassen schwarzen Tees am Tag zu sich nehmen.

Verantwortlich für die gesundheitsfördernde Wirkung von Tee sind vor allem die in hohe m Maße enthaltenen Pflanzenstoffe, auch Flavonoide genannt, sowie eine Vielzahl weiterer Mineralien und wertvoller Spurenelemente, wie Kalzium, Kalium oder Magnesium sowie mit B1 und B2 Vitamine, die in hohem Maße mitverantwortlich für ein starkes Nervenkostüm und einen agilen Stoffwechsel sind. All diese Inhaltsstoffe werden durch den Fermentierungsprozess der Teeblätter verstärkt und lösen sich in heißem Wasser, so dass der Körper auf vielfältige Weise von ihren positiven Wirkweisen profitiert. Unabhängig voneinander belegen zahlreiche Studien, dass es die synergetische Wechselwirkung all dieser Inhaltsstoffe ist, die den Menschen sogar vor vielen Herz- und Kreislauf-Erkrankungen schützen und auch im Rahmen der Krebsprävention eine wichtige Rolle spielen. In nicht unbeträchtlichem Ausmaße sind auch einzelne Hirnregionen von diesen Wirkstoffen betroffen. So profitieren insbesondere die Konzentrationsfähigkeit des Menschen – und auch die Hirnareale, die für kreatives, assoziatives Denken zuständig sind, werden durch die Pflanzenstoffe angeregt und stimuliert. Nicht zuletzt tragen die ätherischen Stoffe und Aromen auch über den im ganzheitlichen Ansatz wichtigen hedonistischen Genussaspekt zum Wohlbefinden und damit unmittelbar auch zur Gesundheit des Menschen bei.

Die Aussage, schwarzer Tee beraube den Körper seines Wasserhaushaltes kann man also getrost ins Reich der widerlegten Legenden und Mythen verlegen. Tee macht das Leben nicht nur schöner, sondern eben auch gesünder. Heute trinkt, so aktuelle statistische Angaben, jeder Deutsche 26 Liter Tee pro Jahr. Rund 77 Prozent davon nehmen Schwarztee zu sich. Die Tendenz ist steigend – und aus gesundheitlicher Sicht absolut wünschenswert: Teegenuss ist Genuss völlig ohne Reue – welches Genussmittel kann dies schon so von sich behaupten wie schwarzer Tee?!

Bildquelle: Deutscher Teeverband e.V.

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Tee wird mit den Sinnen wahrgenommen

Gepostet von am Jul 13, 2009 in Gesundheit | Keine Kommentare

Drei sensorische Systeme im Mund- und Nasenbereich müssen zusammenarbeiten um verschiedene Teesorten zu unterscheiden oder das wunderbare Aroma eines Tees genießen zu können.

Eine wichtige Rolle spielt dabei der Geschmackssinn auf der Zunge und der Nervus trigeminus im Mund- und Nasenraum, der wichtigste Faktor dabei ist jedoch der Geruchssinn. Die Riechzellen in unserer Nase arbeiten exakt und haben die Fähigkeit, selbst geringste Mengen von Duftmolekülen zu erkennen und zu unterscheiden. In Form von elektrischer Aktivität werden die Informationen überwiegend in die Gehirnteile geleitet, die mit Emotionen, Erinnerungen oder Stimmungen zu tun haben. Bei der Wirkung von Tee auf unser Wohlgefühl und unsere Befindlichkeit ist dieser Aspekt von großer Bedeutung. Wichtige Aspekte für die Sensorik bei der Wahrnehmung von Tee sind auch der Geschmackssinn und das trigeminale System.

Zur Abrundung des Teearomas gehört eine leichte Süße ebenso dazu wie eine bittere Komponente oder manchmal auch das Säuerliche einer Zitrone. Das Gefühl der Adstringens (eine Sinneswahrnehmung) ist ganz neu entdeckt worden und es ist bis heute noch wissenschaftlich umstritten, welcher sensorische Nerv dafür verantwortlich ist. Der komplette Geschmack eines frisch gebrühten Tees wird erst auf höheren Gehirnebenen vermittelt, wenn alle sensorischen Sinneseindrücke zusammenwirken.

Quelle: Wissenschaftlicher Informationsdienst Tee, Deutscher Teeverband e. V.  – von Dr. Dr. Dr. med. habil. Hanns Hatt

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