Markt und Zahlen

Der deutsche Teemarkt im Jahr 2008

Gepostet von am Jul 13, 2009 in Markt und Zahlen | Keine Kommentare

Die deutsche Teewirtschaft  blickt auf ein gutes Jahr 2008. Mit rund 51.000 t Tee erzielten die deutschen Teeimporteure erneut einen Einfuhrrekord im Vergleich zum Jahr 2007. Es entstand letztes Jahr somit ein Plus von knapp 4,9 % (2,367 t).

Auch an internationaler Wertschätzung gewinnt der deutsche Teehandel, denn auch die Exporte aus Deutschland (26.989 t)  sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen und erzielen ein Plus von  2.956 t. Eine leichte Steigerung konnte auch im Teeverbrauch verzeichnet werden: 17750 t Tee wurden insgesamt in Deutschland konsumiert; das sind rund 25,5 Liter pro Kopf. 

Tee ist eines der beliebtesten Getränke in Deutschland und auch immer mehr junge Fans finden Gefallen an dem Lifestylegetränk. Es ist nicht nur ein Getränk für alle Lebenssituationen sondern auch für alle Altersgruppen geeignet. Außerdem ist Tee nicht nur gleich nach Wasser das am meisten konsumierte Getränk der Welt, es wandelt sich zudem auch mehr und mehr zu einem Lifestyleprodukt.

Zu einem unvergleichlichen Getränk wird Tee durch die große Auswahl und die Geschmacksvielfalt. Auf dem deutschen Teemarkt werden unendlich viele verschiedene Teemischungen und –variationen aus unterschiedlichen Teeanbaugebieten der ganzen Welt angeboten. Favorit der deutschen Teetrinker bleibt jedoch, wie bereits in den Jahren davor, der schwarze Tee. Der Anteil von schwarzem Tee lag im Jahr 2008 bei 77 %. Der grüne Tee kann, wie auch im Jahr 2007, einen Anteil von 23 % verzeichnen. Weiterhin einen Marktanteil von ca. 60 % nimmt loser Tee ein (sowohl grüner als auch schwarzer Tee).

Jochen Spethmann, Vorsitzender des Deutschen Teeverbandes, erklärt die wachsende Beliebtheit des Getränkes wie folgt: "Kein Getränk ist so facettenreich und vielseitig wie Tee, und man kann ihn in allen Lebenssituationen genießen. Ob zum Frühstück, 4-Gänge Menü, im Büro, mit Freunden in der Tea-Lounge oder nach dem Fitness-Training.“

Quelle: Wissenschaftlicher Informationsdient Tee, Deutscher Teeverband e.V

Mehr

Der deutsche Teemarkt im Jahr 2007

Gepostet von am Jul 10, 2008 in Markt und Zahlen | Keine Kommentare

Tee zieht gut: Deutsche Tee-Wirtschaft gewinnt weiter an Bedeutung auf dem Weltmarkt

Weiterhin stabil entwickelt sich der deutsche Teemarkt, mit der Tendenz wachsend. Im letzten Jahr führte die Bundesrepublik Deutschland insgesamt 48.406 Tonnen Tee ein. Somit steigerte damit das Importvolumen um weitere 3,4 % nach dem Rekordjahr 2006. Die Zahlen belegen, dass Tee auch weiterhin gut zieht und voll im Trend liegt.

Die deutsche Teewirtschaft gewinnt immer mehr an Bedeutung, weil Tee-Spezialitäten aus Deutschland weltweit gefragt sind. In Deutschland wurden so insgesamt 24.033 Tonnen Tee (rund die Hälfte der Importe) veredelt und anschließend in 94 verschiedene Länder rund um den Erdball exportiert als hochwertige Tees.

Die in Deutschland kreierten Teespezialitäten werden von den importierenden Ländern wie Großbritannien, Russland, USA und China sehr geschätzt. Zu verdanken ist dies der besonderen Fachkompetenz der deutschen Tee-Experten.

Als Sorgenfalte über dieser Entwicklung steht die Teurungsrate auf den Beschaffungsmärkten. Teilweise bis zu 15 % erhöhte Preise müssen vom Handel aufgefangen und an die Endverbraucher weiter gegeben werden. Nach Jahren der moderaten Preisanpassung muss man abwarten, wie sich die Preise auf die Nachfrage auswirken.

Grafen-Tee wird die Preise nur vereinzelt leicht anpassen und den größten Teil der Erhöhungen von der eigenen Handels-Marge abfangen.

Mehr

Gute Aussichten in schwierigem Umfeld

Gepostet von am Jan 11, 2008 in Markt und Zahlen | Keine Kommentare

Im GfK Consumer Index vom November 2006 heißt es zur Perspektive des deutschen Lebensmittelmarktes, dass man in einem Land mit stagnierender Bevölkerung nicht spürbar mehr Nahrungsmittel verkaufen kann.

Spethmann ergänzt, dass es eine besondere Herausforderung ist, eine traditionelle Kaffeetrinker-Nation zu höherem Teekonsum zu motivieren. Die Unternehmen blicken dennoch zuversichtlich in die Zukunft.

Die Rahmenbedingungen sind, mit dem Rückenwind der Erfolge im internationalen Geschäft und angesichts weltweit steigender Nachfrage, gut. Außerdem kommen positive Signale aus dem Inlandsmarkt hinzu, die auf ein zunehmend konsumfreudiges Klima schließen lassen.

Dazu Spethmann:
„Traditionell stehen deutsche Unternehmen für erstklassige Qualität und innovative Produkte – Kriterien, die bei wachsender Kauflaune besonders gefragt sind.“

Quelle: Wissenschaftlicher Informationsdient Tee, Deutscher Teeverband e.V

Mehr

Fachgeschäfte sind wichtige Bezugsquelle

Gepostet von am Jan 11, 2008 in Markt und Zahlen | Keine Kommentare

Der klassische Lebensmittel-Einzelhandel bleibt die wichtigste Einkaufsquelle für deutsche Tee-Genießer, ebenso wie Discounter mit einem Anteil von annähernd 60 Prozent. Die Tee-Fachgeschäfte folgen auf Platz 2 mit 18,1 Prozent Anteil am Gesamtmarkt.

Jochen Spethmann begründet die gute Position des Fachhandels damit, dass für viele Tee-Genießer schon der Kauf ein Erlebnis ist, das entsprechend zelebriert wird. Spethmann sagt, dass der deutsche Teetrinker zwar nicht so viel Tee konsumiert wie beispielsweise die Engländer oder die Chinesen, aber weltweit der Ruf eines echten Kenners mit sehr hohem Anspruch genossen wird.

Daher werden eigens Spitzenqualitäten für den deutschen Markt in zahlreichen Teegärten produziert.

Quelle: Wissenschaftlicher Informationsdient Tee, Deutscher Teeverband e.V

Mehr

Inlandsmarkt leicht unter Vorjahresniveau

Gepostet von am Jan 11, 2008 in Markt und Zahlen | Keine Kommentare

Der Inlandsmarkt für Tee bleibt, im Gegensatz zu der erfreulichen internationalen Entwicklung der deutschen Teewirtschaft, ein schwieriges Geschäft.

Rechnerisch ergibt sich aus der Export/Importstatistik 2006 eine Inlandsverfügbarkeit von 21.483,30 Tonnen, wobei der Eigenverbrauch gemäß der Erhebung des Teeverbandes nach Bereinigung um die Lagerbestände real bei 17.530 Tonnen lag. Im Berichtsjahr lag der Pro-Kopf-Verbrauch somit bei knapp 25 Litern und bewegt sich damit ungefähr auf dem Niveau der Vorjahre.

Beim Teeverband heißt es dazu, dass der Tee beim „Sommermärchen 2006 mit WM und Traumwetter leider nicht zu den Gewinnern gehörte“. Dabei ist die Affinität zum Tee auch regional bedingt: Während die Ostfriesen, die weltweit als Kenner und Konsumenten höchster Tee-Qualität geschätzt werden, zusammen mit den Iren und Libyern die weltweite Spitzengruppe bilden, konzentriert sich der Konsum innerhalb Deutschlands ansonsten vornehmlich auf Norddeutschland und nimmt südlich von Göttingen ab.

Eine hohe „Teetrinker-Dichte“ gibt es allerdings auch in Frankfurt und Berlin laut Verbraucher Analyse. Etwa 40 Prozent des Tees werden hierzulande in Form von Aufgussbeuteln gekauft, 60 Prozent entfallen auf lose Ware.

Quelle: Wissenschaftlicher Informationsdient Tee, Deutscher Teeverband e.V

Mehr

Deutschland Drehscheibe des Teehandels

Gepostet von am Jan 11, 2008 in Markt und Zahlen | Keine Kommentare

Im internationalen Marktgeschehen gewinnt Deutschland immer mehr an Bedeutung. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der Kompetenz und Erfahrung hiesiger Handelshäuser in der Veredelung und Vermarktung hochwertiger Tees.

Zu einem großen Teil gehen diese Spitzenqualitäten in den Re-Export und erfreuen sich weltweit einer wachsenden Nachfrage.

Hamburg ist die Tee-Hauptstadt des europäischen Kontinents – dort werden nicht nur rund 70 Prozent der deutschen Tee-Importe abgewickelt, sondern auch mehr als die Hälfte des europaweit gehandelten Tees.

Quelle: Wissenschaftlicher Informationsdient Tee, Deutscher Teeverband e.V

Mehr