Tee Anbau

Sri Lanka – Wichtiger Tee Exporteur & spannendes Land

Gepostet von am Jan 11, 2016 in Aktuelles, Ceylon, Tee Anbau, Tee des Monats | Keine Kommentare

Sri Lanka – Wichtiger Tee Exporteur & spannendes Land

Haben Sie schon einmal von Ceylon Kaffee gehört? Damit fing alles an auf Sri Lanka.
Mit dem Anbau von Kaffee. Inzwischen spielt der Kaffee auf Sri Lanka kaum noch eine Rolle.
Der Teeanbau wächst dafür konstant. Und das seit 1867.

Ceylon Tee – aus Ceylon, heute Sri Lanka

Die kleine Insel, deren Größe mit der von Bayern vergleichbar ist, hieß früher Ceylon.
Zumindest wurde Sie von den Niederländern und Briten so genannt. Die Bezeichnung wurde von den Portugiesen abgeleitet, die die Insel Ceilão nannten.
Erst 1972 wurde der Insel der Name Sri Lanka gegeben. Übersetzt bedeutet der Name in etwa ‘ehrenwerte Insel’.
Obwohl die Insel den Namen nicht mehr trägt, wird der dort angebaute schwarze Tee nach wie vor als Ceylon Tee bezeichnet.

Ceylon Tee zeichnet sich durch einen herben, leicht malzigen Geschmack aus, er bringt aber eine leichte Zitrusnote mit.  Die Teesorte findet sich nicht nur in qualitativ hochwertigen Ceylon Tee’s, sondern auch in vielen Teemischungen wieder. Den Mischungen gibt Ceylon durch seinen einzigartigen Geschmack einen Hauch Besonderheit.

Wie der Schotte den Tee nach Sri Lanka brachte

Die Briten eroberten Teile der Insel um 1815 und brachten damit den Kaffeeanbau nach Sri Lanka.
Der Kaffeeanbau hat die Insel im indischen Ozean lange Zeit beherrscht. Eine Seuche hat den Anbau allerdings um 1860 gestoppt.
Diese Rotpilzseuche sorgte dafür, dass ein Großteil der Plantagen vernichtet wurde und einen erneuten Anbau von Kaffeepflanzen unmöglich machte.

Der Schotte James Taylor kam daraufhin auf die Idee, stattdessen Tee anzubauen. 1867 gründete er die erste Teeplantage und löste damit eine Welle aus. Es folgten zahlreiche Plantagen, die die Insel zu einer der wichtigsten Tee-Exporteure der Welt machten.

SriLanka_GrowingRegions

 

Inzwischen wird das Hochland in Sri Lanka im Südwesten vom Teeanbau geprägt. Der höchste Berg auf Sri Lanka ist der ‘Pidurutalagala’ mit 2524 Metern. Er bildet das Herz der Teeplantagen, die sich über das gesamte 65 Kilometer lange Hochplateau verteilen.

Heute liegt Sri Lanka mit 338.032 Tonnen auf dem vierten Platz der Tee-Erzeuger weltweit (Stand: Jahreszahlen 2014).

Mit Lieferungen auf den deutschen Markt liegt Sri Lanka sogar auf dem dritten Platz der Importeure von Tee.
Der Deutsche Teeverband ist überzeugt davon, dass dies an der sehr guten Qualität des Tee’s liegt, der aus Sri Lanka kommt.

Traumhafte Landschaften

Das Land teilt sich generell in drei Landschaften auf: Das zentrale Hochland mit den berühmten Teeanbaugebieten, die Tieflandebenen und die Küstenlandschaft. Letzteres ist besonders durch die weißen Palmenstrände bei Touristen sehr beliebt.

Ein Besuch auf der Insel muss aber keineswegs auf die touristischen Strände beschränkt werden. Ein Besuch in den saftiggrünen Teegärten (vor allem in den Gegenden Dimbula  und Nuwara Eliya) ist nicht nur für Teeliebhaber wirklich spannend.
Auch der Osten der Insel ist empfehlenswert. Durch die überwiegend hinduistisch geprägten Gegenden gibt es hier neben einem wunderschönen Strand in Uppuveli auch  einige Hindutempel nahe der Stadt Trincomalee zu bewundern.
Auch die Möglichkeit Wale zu beobachten ist in dieser Gegend gegeben.
Der Osten ist allerdings touristisch noch nicht sehr erschlossen. Wenn man aber in das Leben der Einheimischen eintauchen möchte, sollte man diese Erfahrung nicht auslassen.

Wir trinken uns nun einen schönen Ceylon Pettiagalla (unser TEE DES MONATS) und träumen uns schon gedanklich nach Sri Lanka.
Nächstes Jahr im April gibt es dann einen hautnahen Bericht aus den Teegärten von Sri Lanka…..bleiben Sie gespannt!

 

 

 

Bildquelle: Deutscher Teeverband e.V.

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TEE DER WOCHE: Darjeeling First Flush

Gepostet von am Nov 17, 2015 in Darjeeling, Tee Anbau, Tee des Monats | Keine Kommentare

TEE DER WOCHE: Darjeeling First Flush

Heute möchten wir Ihnen einen klassischen Darjeeling vorstellen.
Unser Tee des Monats: Der Darjeeling FTGFOP I First Flush.
Was heißt eigentlich First Flush? Und was ist so besonders an diesem Tee?

Der Darjeeling gehört zu den renommiertesten Teesorten der Welt, die ihren Namen der indischen Stadt Darjeeling verdankt. Rund um diese Stadt liegt das Zentrum des bengalischen Teeanbaus.
Durch das Klima in der Region, welches aus kühlen Nächten und intensiven Sonnenstrahlen tagsüber besteht, erhält dieser Tee seine charakteristische Note.
Es gibt Darjeeling in milden und leichten Geschmacksnoten, als auch mit einer würzig-aromatischen Note.

Was bedeutet First Flush?

Der Ausdruck ‘First Flush’ bezeichnet die erste Pflückung des Tees nach dem Winter. Es handelt sich also um die ganz jungen, allerersten Triebe an den Teepflanzen, die von Ende Februar bis Ende April gepflückt werden.
Diese Besonderheit gibt dem Tee meist eine schöne milde Note mit einem zarten, leicht blumigen Geschmack.
Der Arbeitsaufwand ist bei einem Darjeeling Tee deutlich höher, als bei anderen Sorten. Um ein Kilo First Flush Tee zu gewinnen,  werden etwa 12.000 Blätter benötigt.
Für ein Kilo Assam Tee würden beispielsweise 4.000 Blätter ausreichen.
Ein First Flush ergibt eine hell goldene bis bernsteinfarbene Tasse.

Der Second Flush hingegen, welcher Anfang Juni bis Anfang Juli geerntet wird, ist deutlich kräftiger im Geschmack und weist eine würzige Note auf. Beim aufgießen dieses Tees erhalten Sie eine leicht rötlich-bräunliche Tasse.

Darjeeling First Flush

 

Probieren Sie doch einfach mal beide Sorten aus und entscheiden für sich selbst, welche Variante Ihnen besser gefällt.

Bei uns können Sie unter verschiedenen Darjeeling Sorten wählen. Ganz egal ob als losen Tee oder auch als Beutel.

 

 

 

 

 

 

Bildquelle: Deutscher Teeverband e.V.

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